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Die Insel
Praslin gehört zum Inselstaat der Seychellen im Indischen
Ozean. Ein weit auseinander gezogenes Gebiet östlich von Afrika
und nördlich von Madagaskar und Mauritius.
Praslin -
die zweitgrößte Insel der "Inneren Seychellen" - ist
eine gebirgige Trauminsel von mal gerade 12 km Länge und
5 km Breite. Sie ist bekannt für die riesigen Granitblöcke
und für die "Coco de mer", die Meereskokosnuss,
die für ihre "erotische Form" berühmt ist.
Im Nationalpark
Vallée de Mai („Maital“) auf Praslin - es steht auf der Liste
des UNESCO-Weltnaturerbes - erreichen die Höhenzüge
fast 400 m. Das hört sich nicht gerade nach grosser Höhe
an, aber der Ozean ist auch nur etwa 2 Kilometer vom Gipfel entfernt
und die Berge sind deshalb recht steil.
Der Nationalpark beherbergt übrigens nicht nur seltene Vögel,
sondern er ist auch die Heimat der "Coco de Mer". Nur
hier und auf der kleinen Nachbarinsel Curieuse kommt die
Palme vor, die die grössten Samen aller Pflanzen
produziert. Ihren Namen erhielt die Pflanze, weil man früher
- vor der Entdeckung der Insel - glaubte, dass die Früchte
im Meer wuchsen, denn sie wurden durch das Meer an fremde Gestade
gespült.
Praslin
ist aber nicht nur wegen seiner aussergewöhnlichen Naturschönheiten
bekannt, sondern verfügt auch über wunderbare Strände:
Mit Anse Kerlan und Anse Lazio verfügt die
Seychelleninsel über Sandstrände, die zu den schönsten der Welt
gehören.
Auf
Praslin leben ca. 7000 Menschen ständig; es bestehen gute
Verbindungen mit dem Schiff bzw. kleinen Propellerflugzeugen zur
Seychellen-Hauptinsel Mahé und zur Insel La Digue.
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